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Susanne Ferschl, Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands & Frederik Hintermayr, Bezirksrat Schwaben

Wohnen darf nicht zum Luxus werden!

Die Mieten in Schwaben steigen stärker als im Rest des Freistaats. Besonders betroffen sind hierbei die Städte Augsburg, Kempten und Memmingen – hier stiegen die Mieten zum Teil um mehr als 6 Prozent im letzten Jahr. Für Susanne Ferschl, Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand, eine besorgniserregende Entwicklung: „Wohnen wird immer mehr zum Luxus, auch bei uns in Schwaben und im Allgäu. Das ist besonders erschreckend, wenn man gleichzeitig sieht, wie langsam die Löhne in der Region steigen. Im letzten Jahr war in Memmingen die Lohnentwicklung sogar rückläufig, hier verdienten die Menschen im Jahr 2020 weniger als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig steigen die Mieten und somit werden immer mehr Menschen in Armut gedrängt.“

Schwaben liegt an zweiter Stelle der durchschnittlichen Mietpreise pro Quadratmeter in Bayern, die Liste wird angeführt von Oberbayern. Eine der Hauptursachen ist vor allem die Vernachlässigung des sozialen Wohnungsbaus: „Der soziale Wohnungsbau wurde ausgetrocknet und der Spekulation mit Wohnraum keine Grenzen gesetzt. Die Folgen spüren vor allem Menschen mit geringen Einkommen“ kommentiert der schwäbische Bezirksrat Frederik Hintermayr. Er sorgt sich vor allem um Menschen mit Unterstützungsbedarf. „Für alte Menschen und Menschen mit Behinderung braucht es ein Angebot an kostengünstigen und barrierefreien Wohnungen. Es darf nicht sein, dass diese Menschen aus der Stadt Augsburg verdrängt werden!“

DIE LINKE fordert einen bundesweiten Mietendeckel, der die Mieten einfriert, regionale Mietobergrenzen ermöglicht und überhöhte Mieten absenkt.


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