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Eva Kappl

Mehr für die Mehrheit

Eva Kappl - Direktkandidatin im Stimmkreis 306 Schwandorf
 

Zur Person:

Eva Kappl ist 1998 in Schwandorf geboren und wuchs im Landkreis Schwandorf auf. Heute studiert sie Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie an der Universität Potsdam. Zudem ist sie als studentische Mitarbeiterin der Bundestagsabgeordneten Susanne Ferschl tätig. Sie ist Kreisvorsitzende der Linken in der Mittleren Oberpfalz und Teil des Sprecher-Teams des Oberpfälzer Bündnisses für Toleranz und Menschenrechte.

 

Heute schon an morgen denken!

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind auch in Bayern in den letzten Jahren stark angestiegen. Mehr als 2,3 Millionen Menschen sind in Bayern von schlecht bezahlter Leiharbeit, Minijobs, Befristungen und Teilzeitarbeit betroffen. Aber nur durch Sicherheit im Beruf und einen gerechten Lohn wird das Leben – vor allem für junge Menschen – planbar und lebenswert. Wir setzen uns für den Ausbau von Tarifverträgen und eine Stärkung der Gewerkschaften ein. Den Mindestlohn wollen wir auf mindestens 13 Euro erhöhen. Nur so besteht ein echter Schutz vor Altersarmut.
 

Riot grrrls: Für volle Gleichstellung!

Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen liegt in Bayern mit 24% sogar über dem bundesweiten Durchschnitt. Sogenannte „Frauenberufe”, also Pflege- und Erziehungsberufe, werden in der Regel deutlich schlechter entlohnt. Für Frauen ist die Gefahr der Altersarmut daher besonders hoch. Wir fordern gleiche Entlohnung für gleiche und gleichwertige Arbeit, sowie einen Pflegemindestlohn von 14,50 €.

Wir setzen uns für eine Stärkung des Netzwerks zur Soforthilfe bei Gewalt gegen Frauen ein. Dazu gehören der landesweite Ausbau von Schutzräumen wie Frauenhäusern, Notruf- und Beratungsstellen, sowie von Aufklärungsprojekten.
 

Verkehrswende einleiten – ÖPNV ausbauen!

Während sich Einkaufsmöglichkeiten und Kulturangebote in die Städte verlagern, werden immer mehr Bus- und Bahnlinien in ländlichen Regionen eingestellt. Besonders junge Menschen und Senioren, sowie jene, die sich kein eigenes Fahrzeug leisten können, sind durch fehlende Mobilität eingeschränkt. Ziel muss ein flächendeckender öffentlicher Nahverkehr sein, der für alle bezahlbar und barrierefrei ist. Weitere Fahrpreiserhöhungen lehnen wir ab. Stattdessen wollen wir auf einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr hinarbeiten.

 

Vielfalt statt Einfalt!

Für uns ist Vielfalt kein Lippenbekenntnis, sondern eine Selbstverständlichkeit. DIE LINKE tritt für eine solidarische und freiheitliche Gesellschaftsordnung ein, in der alle Menschen selbstbestimmt und frei leben können, ohne Angst und Diskriminierung.

Solidarität bedeutet für uns, dass sich die Starken für die Schwächeren einsetzen.

Unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, des Geschlechts oder der Religion. Wir stellen uns entschieden gegen jeden Versuch die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander auszuspielen.

 

Pflegenotstand stoppen!   

Während die Bevölkerung altert, wird die Gesundheitsversorgung immer schlechter. Allein in bayerischen Krankenhäusern fehlen 12.000 Pflegerinnen und Pfleger. Der Personalmangel gefährdet die Gesundheit der Patientinnen und Patienten, sowie die der Pflegekräfte. Gute Pflege kostet Geld – wir fordern daher: Fairer Lohn für Pflegerinnen und Pfleger, mehr Personal und ein Ende der Zweiklassenmedizin. Mit dem Volksbegehren „Stoppt den Pflegenotstand“ wollen wir feste und verbindliche Personalschlüssel in Bayern gesetzlich festschreiben.

 

Bildung für alle!

In keinem anderen Bundesland ist Bildung so sehr vom Geldbeutel der Eltern abhängig wie in Bayern. Wir fordern eine “Schule für alle”, das heißt weg vom vielgliedrigen Schulsystem und hin zu einem gemeinsames Lernen bis zur 10. Klasse. Um eine bessere individuelle Förderung zu gewährleisten müssen die Klassen verkleinert werden und mehr Lehrkräfte mit der Betreuung beauftragt werden.

Demokratie lebt von Teilhabe, Verantwortung und Mitbestimmung. Dieses Grundverständnis möchten wir an Schulen und Universitäten durch verbindliche Schülervertretungen, sowie eine verfasste Studierendenschaft stärken. Lebenslanges Lernen ist unabdingbar. Der Zugang dazu muss stärker gefördert und ein Weiterbildungsgesetz mit Recht auf gesetzlichen Bildungsurlaub auch in Bayern eingeführt werden.

 

Zitat:

“Am 7. November 1918 rief der Sozialist Kurt Eisner mit den Worten “Jedes Menschenleben soll heilig sein” den Freistaat Bayern aus. Während unsere Verfassung den Geist dieser Worte atmet, vergreifen sich Markus Söder und seine CSU täglich daran. Getrieben vom gesellschaftlichen Rechtsruck rufen sie zur “konservativen Revolution” und schüren Ängste, hetzen gegen Geflüchtete und bauen bürgerliche Freiheiten, wie soziale Errungenschaften gleichermaßen ab. Lassen Sie uns im 100. Jahr des Freistaats ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Solidarität und Weltoffenheit setzen. Ergreifen Sie die historische Chance, erstmals eine linke Opposition ins Maximilianeum zu entsenden! Deshalb: Beide Stimmen links!”