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Für ein umfassendes Streikrecht

Das Streikrecht in Deutschland ist lediglich Richterrecht. Im Grundgesetz (GG) findet sich außer der Koalitionsfreiheit gemäß Art. 9 Abs. 3 kein konkreter Hinweis. Daraus ist keinesfalls abzuleiten, dass dieses Recht nicht vorhanden ist oder irgendeiner Einschränkung unterliegt. In sieben Bundesländern ist das Streikrecht in den Landesverfassungen verankert.

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2. Juni 2012

Göttingen: Bundesparteitag

Bundesparteitag

Samstag, 2. Juni bis Sonntag, 3. Juni 2012 in Göttingen

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7. Juli 2012 Kreisverband, Landesverband

Kreisvorsitzendenberatung

Samstag, 7. Juli 2012 um 11: Uhr

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28. Juli 2012 Landesvorstand

Klausur des Landesvorstandes

Vorstand

Samstag, 28. Juli bis Sonntag, 29. Juli 2012 mehr

 
Reichtumsuhr

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

16.05.2012

Internationaler Tag gegen Homophobie!
Frederik Hintermayr auf dem CSD 2011 in Augsburg

Es gibt noch viel zu tun

Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwas längst Überfälliges! Nämlich Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Das ist nun 22 Jahre her, doch es gibt noch immer viel zu tun!

Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Das Europäische Parlament betonte im Januar 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der sich alle Mitgliedsstaaten verpflichtet fühlen sollten.

Frederik Hintermayr, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE BAYERN und stellvertretender Kreisvorsitzender in Augsburg erklärt hierzu:
„Homophobie existiert aber weiter in den Köpfen vieler Menschen! Es ist genau die Menschenfeindlichkeit, die wir gemeinsam bekämpfen müssen. Das erschreckende ist, dass man Homophobie gerade auch unter Jugendlichen immer häufiger findet.“

Selbstmordrate unter Homo-, Bi-, Trans- und intersexuellen Jugendlichen 4x höher

Welchen Schmerz die noch immer stattfindende Diskriminierung gerade bei homosexuellen Jugendlichen auslöst, zeigen aktuelle Zahlen: Die Suizidneigung unter queeren Jugendlichen ist 4x höher als bei anderen gleichaltrigen.
Damit sich etwas ändern kann, müssen die strukturellen Bedingungen für Unfreiheit, Ungleichheit und Diskriminierung müssen offen bekämpft werden.
 „Doch der Kampf muss lauter und entschlossener werden. Die Christopher-Street-Days müssen wieder genutzt werden, um für die politischen Forderungen der Queers einzutreten.“ so Hintermayr weiter.


 Frederik Hintermayr, Mitglied des Landesvorstandes

15.05.2012

Schlecker-Pleite

Ehemalige Schlecker-Beschäftigte in Bayern: Drei von vier Frauen nach wie vor arbeitslos

Im März verloren mit der Pleite von Schlecker bundesweit 10.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zum Verbleib von Schlecker-Beschäftigten erklärt Nicole Gohlke, Sprecherin der Bayerischen Landesgruppe der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

Anton Schlecker genießt auch nach der Insolvenz der gleichnamigen Drogeriekette Ende März bei einem geschätzten Familieneinkommen von 70.000 Euro pro Monat seinen Ruhestand. Bei den ehemaligen Beschäftigten sieht es dagegen weniger rosig aus: Von 1500 gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bayern konnten bis Ende April nur 262 wieder in den Arbeitsmarkt vermittelt werden. 72 %, nämlich 1082 ehemalige Schlecker-Beschäftigte sind nach dem Ende der Lohnfortzahlung weiterhin auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Nur 26 oder 1,7% der ehemaligen Schlecker Beschäftigten konnten bislang in Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung vermittelt werden.

Diese Zahlen sind ein Beleg für das gescheiterte Schlecker-Management der Bundesregierung. Die ehemaligen Schlecker-Beschäftigten müssen nun ausbaden, dass die FDP mit Unterstützung der Bundeskanzlerin die Einrichtung einer Transfergesellschaft blockiert hat. Ein starker Ausbau von Weiterbildungs- und Umschulungsangeboten sind das Gebot der Stunde.


Nicole Gohlke, Mitglied des Bundestages

13.05.2012

Öffentliches Eigentum

Linke fordert: Rekommunalisierung der Bezirkskliniken Mittelfranken

 

Anders als vom Vorstand des Kommunalunternehmens (KU) im letzten Herbst noch verlautbart, das Geschäftsjahr 2011 mit einem Überschuss von 1,7 Millionen abzuschließen, wurde nun die tatsächliche finanzielle Situation der Bezirkskliniken Mittelfranken bekannt.

Statt 1,7 Millionen Euro Gewinn, präsentiert das Kommunalunternehmen einen Verlust von 4 Millionen Euro. Insgesamt beläuft sich der Schuldenstand nun auf 7,7 Millionen Euro, welcher sich mit Abschluss des Jahres 2012 auf über 13 Millionen erhöhen könnte.

Aus eigener Kraft sei der Abbau des Schuldenbergs nicht zu schaffen, so die Meinung der Linken im Mittelfränkischen Bezirkstag. Allein die Abarbeitung des Investitionsstaus koste weitere zig Millionen. Ursache der finanziellen Misere der Bezirkskliniken sei eine verfehlte Unternehmenspolitik und eine Gesundheitspolitik, welche die Krankenhäuser seit Jahren kaputt spare.

„Die Rechtsform Kommunalunternehmen ist gescheitert“, meint der Bezirksrat der Linken, Uwe Schildbach, welcher selber seit zwei Jahrzehnten als Therapeut im Bezirksklinikum Ansbach beschäftigt ist und mit den internen Vorgängen in den Bezirkskliniken eng vertraut ist.

Im Jahr 2005 wurden die Bezirksklinken Ansbach, Erlangen und Engelthal, welche sich bis zum damaligen Zeitpunkt noch in der Obhut der öffentlichen Hand, also des Bezirks befanden, in ein sog. Kommunalunternehmen umgewandelt.

Damals versprach man in Zuge des vorherrschenden Privatisierungswahns, dass man durch diese Unternehmensform unnötige bürokratische Hürden abbauen und gleichzeitig Synergieeffekte herstellen könne, um wirtschaftlicher zu haushalten und Defizite abzubauen. Das Gegenteil sei eingetreten, so die Meinung der Linken.

Notwendige Investitionen wurden auf die lange Bank geschoben, unternehmerische und personelle Fehlentscheidungen gefällt und ein uneffizienter, aufgeblähter Verwaltungsapparat geschaffen.

Für die 3000 Beschäftigten der Bezirkskliniken, welche eine hervorragende und engagierte Arbeit am Menschen leisten, sei es eine Zumutung, dass sie über die finanzielle Situation ihres Unternehmens in der Zeitung lesen müssen, anstatt vom Vorstand des Unternehmen aus erster Hand informiert zu werden.

Wenn die öffentliche Hand nun für die Defizite der Bezirkskliniken aufkommen müsse, so müssen die Kliniken auch wieder unter Kontrolle des Bezirks fallen.

Aus diesem Grund fordert die Linke die Rekommunalisierung der Bezirkskliniken Mittelfranken.


Uwe Schildbach, Bezirksrat Mittelfranken

11.05.2012

Erbschaftssteuer

zu den Plänen von Bayerns Finanzminister Söder, die Erbschaftsteuer zu halbieren, erklärt die Landessprecherin der bayerischen LINKEN und Ingolstädter Bundestagsabgeordnete, Eva Bulling-Schröter in einer Pressemitteilung:

CSU will Ungleichheit für Generationen festschreiben

Der irrwitzige Vorstoß von Finanzminister Söder zeigt, welche Klientel die CSU am meisten im Blick hat: Die Familien der Reichen und Supereichen, denen die CSU weitere Millionen in den Rachen werfen will. Es sind die über 3 500 bayerischen Einkommensmillionäre für die sich der Finanzminister einsetzt. Deren Erben sollen bedient werden.

Auf der anderen Seite leben fast 10 % der Kinder unter 15 Jahren, trotz verschiedener Sozialleistungen, im Armutsrisiko. Nach dem Sozialbericht der Staatsregierung wären es ohne diese sozialen Unterstützungen 28,1%. Sie können von einem zu besteuernden Erbe nicht einmal träumen.

Durch eine Halbierung der Erbschaftssteuer würde diese ohnehin wachsende soziale Ungleichheit noch weiter manifestiert. Die Schicht, die mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt kommt, würde noch mehr privilegiert.
Selbst für Liberale, wie Ökonomen Walter Eucken, war die Erbschaftsteuer die notwendige Korrektur, um die Marktwirtschaft in Gang zu halten. Der knallharte Marktwirtschaftler argumentierte, die Menschen sollten sich nicht auf ihren großen Erbschaften ausruhen, sondern müssten selber aktiv sein.

Nach dieser These müsste die Erbschaftssteuer eigentlich hundert Prozent betragen. Dann wären alle Menschen von Geburt deutlich gleicher als heute. Solch ein Steuersatz ist nicht Ziel der LINKEN. Eine Halbierung aber werden wir bekämpfen, denn sie spaltet die Gesellschaft noch weiter in arm und reich.

Aktuelle Meldungen
15. Mai 2012 Aus dem Bundestag

Ehemalige Schlecker-Beschäftigte in Bayern: Drei von vier Frauen nach wie vor arbeitslos

Nicole Gohlke

Im März verloren mit der Pleite von Schlecker bundesweit 10.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zum Verbleib von Schlecker-Beschäftigten erklärt Nicole... mehr

 
13. Mai 2012 Bezirkstag Schwaben

Windkraft um jeden Preis?

In der Sitzung des Bezirkstages Schwaben vom 26.04.2012 kam es nach Vorträgen von Herrn Christian Tausch vom Landesamt für Umwelt, Herrn Dr. Ulrich Ottersbach für die Position des Regionalverbands Donau-Iller, sowie Frau Marion... mehr

 
12. Mai 2012 Bezirkstag Mittelfranken

Linke fordert: Rekommunalisierung der Bezirkskliniken Mittelfranken

Uwe Schildbach

Anders als vom Vorstand des Kommunalunternehmens (KU) im letzten Herbst noch verlautbart, das Geschäftsjahr 2011 mit einem Überschuss von 1,7 Millionen abzuschließen, wurde nun die tatsächliche finanzielle Situation der... mehr

 
12. Mai 2012 Pressemeldungen

Nicht nur satt, sauber und trocken

Am 12.Mai ist „Internationaler Tag der Pflege“. Die LINKE bedankt sich  bei den Beschäftigten der Pflege und wagt einen Ausblick auf die Reform der Pflegeausbildung.

Pflege ist ein Thema, das sehr viele direkt betrifft und... mehr

 
11. Mai 2012 Aus Bayern

CSU will Ungleichheit für Generationen festschreiben

Der irrwitzige Vorstoß von Finanzminister Söder zeigt, welche Klientel die CSU am meisten im Blick hat: Die Familien der Reichen und Supereichen, denen die CSU weitere Millionen in den Rachen werfen will. Es sind die über 3 500... mehr