19 Milliarden mehr für Bayern +++ DIW-Studie bestätigt Vermögensteuerkonzept der Linken
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) zur Reaktivierung der der Vermögenssteuer kommt zu dem Schluss, dass Bayern durch diese jährlich rund 19 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen zur Verfügung hätte. Die Ergebnisse der Studie wurden heute im Rahmen der Bundespressekonferenz vorgestellt.
Hierzu Sarah Vollath, MdB und Landesvorsitzende Die Linke Bayern:
„Die Studie zeigt: Das Geld ist da, es traut sich nur keiner ran. In Bayern fehlen hunderttausende Wohnungen, doch von den 10.000 Wohnungen, die Söder 2018 versprochen hatte, wurden grade mal 267 gebaut. Mit dem Geld aus der Vermögenssteuer könnte Bayern jedes Jahr 10.000 Wohnungen bauen und hätte immer noch einen riesigen Spielraum.“
Martin Bauhof, Landessprecher Die Linke Bayern und Landratskandidat in Rosenheim, ergänzt:
„Unsere Jugendämter gehen auf dem Zahnfleisch, die Krankenhäuser verkümmern und fertige Verkehrskonzepte können nicht umgesetzt werden. Das lässt sich ändern, wenn die Vermögenssteuer wieder erhoben wird und ein entscheidender Anteil davon in die Kommunen und Kreise fließt.“
Vollath weiter: „Im Moment häuft eine kleine Gruppe von Oligarchen unvorstellbare Vermögen an und wird doch kaum besteuert. In Deutschland werden vor allem die Einkommen sehr hoch besteuert, Vermögen dagegen kaum. Diese Kuschelei mit den Überreichen muss ein Ende haben!“
Bauhof ergänzt: „Die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ist längst überfällig. Dass immer mehr Leute nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, während andere unvorstellbar reich sind, birgt eine enorme Sprengkraft für unsere Gesellschaft. Auch deshalb braucht es die Vermögenssteuer. Denn neben der Finanzierung der Haushalte, hilft sie die Schere zwischen Reich und Arm nicht noch weiter zu öffnen.“
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