Kürzungen bei Psychotherapie völlig falsches Signal

Kürzungen bei Psychotherapie völlig falsches Signal +++ Unterversorgung mit Therapeut*innen schon jetzt bedrohlich +++ Linke Bayern ruft zum Protest auf 

Die Linke Bayern ruft zum Protest gegen die Kürzungen für psychotherapeutische Leistungen am Samstag, den 21. März in München und Nürnberg auf. 

Susanne Horn, Psychotherapeutin und Stadträtin der Linken in Nürnberg: „Alle, die schon mal versucht haben eine Therapie zu bekommen, kennen die Verzweiflung; es ist fast unmöglich eine Platz zu finden. Psychische Erkrankungen sind immer noch so schambehaftet, dass die allermeisten sich erst Hilfe suchen, wenn es ihnen richtig schlecht geht. Dann monatelang warten zu müssen ist nicht nur extrem belastend, sondern verschlimmert die Situation oft zusätzlich.“ 

Martin Bauhof, Landessprecher Die Linke Bayern ergänzt: „Dass die Krankenkassen jetzt bei der am schlechtesten bezahlten Fachgruppe kürzen will, ist ein völlig falsches Signal. Es braucht dringend einen Ausbau der Angebote – Kürzungen werden die Situation nur verschlechtern. Wir rufen deshalb dazu auf, an den Protesten gegen die Kürzungen teilzunehmen und die Therapeut*innen zu unterstützen.“ 
 

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